18. August 2020

Senat beschließt Rahmenkonzept gegen diskriminierende und sexistische Werbung

Nach der Verabschiedung des Landesantidiskriminierungsgesetzes (LADG) baut Berlin den Schutz vor Diskriminierung weiter aus. Mit dem Beschluss eines Rahmenkonzeptes gegen diskriminierende und sexistische Werbung nimmt Berlin somit erneut eine Vorreiterrolle im Kampf gegen Diskriminierung ein. Mein Kollege Sebastian Walter, MdA, Sprecher für Antidiskriminierungspolitik, und ich, teilen die Überzeugung: Diskriminierung und Sexismus dürfen nicht die Grundlage für das Marketing von Waren und Dienstleistungen sein. Und erst Recht haben Diskriminierung und Sexismus nichts im öffentlichen Raum verloren.
Daher begrüßen wir die Einrichtung einer Expert*innen-Jury, an die entsprechende Werbung gemeldet werden kann, die eine fachliche Prüfung vornimmt und Handlungsempfehlungen ausspricht. Wir erwarten, dass im Zweifelsfall Werbung abgehängt werden muss.
Lange habe ich dafür gekämpft, dass sexistische und diskriminierende Werbung in Berlin keinen Platz mehr hat. Schon 2014 haben wir diesbezüglich einen Antrag (hier finden Sie den Antrag - Drucksache 17/1470) gestellt. Umso mehr freue ich mich, dass nun auch dieser Punkt unseres Koalitionsvertrages erfüllt wurde!

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