17. April 2019

Ein großartiger Erfolg: Neukölln soll eine Queerbeauftragte bekommen!

Ich freue mich sehr, dass die Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln am 10. April 2019 beschlossen hat, sich beim Senat für eine Queerbeauftragte stark zu machen. Nach Tempelhof-Schöneberg, wo es seit vergangenem Jahr eine ähnliche Stelle gibt, wäre Neukölln der zweite Berliner Bezirk mit einer solchen Beauftragten. Das ist auch ein gutes Beispiel dafür wie unser Antrag Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ (IGSV) mit Leben gefüllt wird.

Vielen Dank an die Grüne BVV-Verordnete Ursula Künning, die bereits vor etwas über einem Jahr einen Antrag formuliert und eingebracht und sich unbeirrt dafür eingesetzt hat. Auf queer.de macht sie noch einmal deutlich warum Neukölln eine Queerbeauftragte braucht.

Aus dem Antrag: „Die Gewalttaten gegen Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle Menschen haben in Neukölln ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht. Dieser Tatsache ist auch von Seiten des Bezirksamtes Rechnung zu tragen. Die bisherige Strategie einer Anbindung der Belange von LSBTI an die Stelle der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten ist nicht ausreichend, aktiv für den Schutz einer so gefährdeten Gruppe zu sorgen.Die Stelle einer Queer-Beauftragten wurde im letzten Jahr bereits in Tempelhof-Schöneberg geschaffen. Der Bezirk hat gute Erfahrungen damit gemacht. Eine entsprechende Stelle in Neukölln ist in dieser kritischen Situation ein probates Mittel, um einerseits Gewalt aktiv zu bekämpfen und andererseits die Arbeit des Runden Tisches gegen Homo- und Transphobie, sowie Betroffene in Neukölln zu unterstützen.“

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