29. Januar 2019

1. Queerpolitisches Frühstück zum Thema „LSBTTIQ-Geflüchtete in Berlin – aktuelle Lage und Zukunftsperspektiven“


Am 17. Januar 2019 haben mein Kollege Sebastian Walter und ich zum 1. Queerpolitischen Frühstück zum Thema „LSBTTIQ-Geflüchtete in Berlin – aktuelle Lage und Zukunftsperspektiven“ in das Berliner Abgeordnetenhaus eingeladen.

Während das öffentliche Interesse und die öffentliche Solidarität in den Jahren 2015/2016 sehr groß war, ist es um LSBTIQ-Geflüchtete in Berlin mittlerweile sehr ruhig geworden. Als Koalition haben wir uns das Ziel gesetzt die besondere Situation LSBTIQ*-Geflüchteter stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Daher interessierte uns wie die Situation für LSBTIQ*-Geflüchtete in Berlin aktuell ist, was Projekte und Aktivist*innen aus ihrer Arbeit berichten, was aus ihrer Sicht gut läuft, aber wo es möglicherweise auch hakt und welche Forderungen an die Berliner Landespolitik bestehen. Viele Projekte, Initiativen und Organisationen sind unserer Einladung zu Austausch und Diskussion zu diesem wichtigen und sehr aktuellem Thema gefolgt. Vier Organisationen: der LSVD, die Schwulenberatung, die Lesbenberatung/LesMigras und Mann-O-Meter/Maneo berichteten kurz aus ihrer Arbeit. Zu den dringlichsten Themen zählen nach wie vor die Fragen nach einer menschenwürdigen Wohnsituation, nach einer adäquaten – insbesondere psychosozialen – Versorgung, nach Bleibe-, Ausbildungs- und Arbeitsperspektiven sowie nach Schutz vor weiteren Diskriminierungs- und (Re-)Traumatisierungserfahrungen.

Für den fachlichen Austausch konnten wir auch Eren Ünsal von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) und Bettina Jarasch, Sprecherin für Integration und Flucht der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gewinnen.


Demnächst wird hier ein ausführlicher Veranstaltungsbericht zu lesen sein.

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