03. Mai 2020

Regenbogenfamilien in Berlin würdigen und feiern

Der Artikel wurde auf facebook veröffentlicht.

Den heutigen #IFED möchten wir (Anja und Sebastian) nutzen, um die tollen und vielfältigen Regenbogenfamilien in Berlin zu würdigen und zu feiern – und #LesLeFam (Lesben Leben Familie) für ihre großartige Arbeit zu danken!

Uns ist in diesen krisengeschüttelten Zeiten besonders wichtig: Durch Corona darf es keinen Backlash geben! Den Kampf gegen ungleiche Rechte und Diskriminierungen müssen wir umso stärker fortführen. Für die Unterstützung und Gleichbehandlung von Regenbogenfamilien ist für uns politisch besonders dringlich:

1. Die rechtliche Gleichstellung von Co-Müttern

Bei der Geburt eines gemeinsamen Kindes muss für homo- und bisexuelle Frauen*paare gelten, was auch für heterosexuelle Paare gilt: beide Eheleute sind von Anfang an rechtlich vollwertige Elternteile. Das unsägliche Verfahren der Stiefkindadoption muss endlich abgeschafft werden!

2. Die Stärkung reproduktiver Rechte

Wir setzen uns für eine Unterstützung bei der Kinderwunschbehandlung aus den bestehenden Landesmitteln für alle in Berlin lebende Frauenpaare sowie alleinstehende Frauen bzw. gebärfähige Menschen ein, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und ihrem Familienstand.

3. Unterstützung statt Ausgrenzung in Regenbogen-Pflegefamilien

Um LSBTIQ*-feindlichen Vorurteilen gegenüber Regenbogen-Pflegeeltern zu begegnen, wollen wir Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen aller relevanten Stellen und Behörden. Sowie darüber hinaus die Einrichtung eines spezifischen Beratungs- und Unterstützungsangebots für Regenbogen-Pflegefamilien als Anlaufstelle für u.a. rechtliche Fragen im Umgang mit Behörden und Gerichten.

Für die Umsetzung dieser Forderungen setzen uns in unserer politischen Arbeit mit allen Kräften ein. Es wird endlich Zeit für gleiche Rechte bei gleicher Liebe!

Herzliche Grüße von Anja und Sebastian!

Der Artikel wurde auf facebook veröffentlicht.

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