01. Juli 2019

Für mehr lesbische Sichtbarkeit in Berlin!


 

 

 

 

 

Lesbische Berlinerinnen* sind selbstverständlicher Teil der Regenbogenhauptstadt – und doch viel zu häufig nicht sichtbar. Sprachlich sollen sie mit „queer“ mitgemeint sein und tatsächlich sind sie oftmals nicht vorhanden. Ein Blick in die Community zeigt beispielsweise, dass es keine Bar für lesbische Frauen* mehr gibt. Und was die Geschichte angeht, wird noch immer über das Gedenken an die Verfolgung von Lesben* kontrovers diskutiert.

Vor einem Jahr haben wir in einer Podiumsdiskussion über die Frage diskutiert was Berlin für mehr lesbische Sichtbarkeit tun kann. Im Koalitionsvertrag haben R2G vereinbart Lesbische* Sichtbarkeit zu erhöhen. Ein erster Schritt dieses Ziel umzusetzen, war die Einführung des "Berliner Preises für Lesbische* Sichtbarkeit", der, ausgelobt von der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, erstmalig 2018 und dann zweijährig verliehen wird.

Andererseits zeigt ein Blick auf die Verteilung der Haushaltsmittel für die LSBTIQ*-Infrastruktur im Rahmen des Doppelhaushalts 2018/2019, dass es eine deutliche Diskrepanz in der Verteilung von Mitteln zwischen schwulen und lesbischen Projekten gibt. Hier müssen wir nachsteuern.

Es bleibt noch viel zu tun. Liebe, Leben, Lesbenpower - für mehr lesbische Sichtbarkeit in Berlin!

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