Neukölln muss fahrrad- und fußfreundlich werden!

Schon seit Langem setze ich mich für eine bessere Fahrradinfrastruktur in Nord-Neukölln ein. In Neukölln und ganz Berlin hat der Fahrradverkehr in den letzten Jahren rasant zugenommen. Diese positive Entwicklung spiegelt sich jedoch nicht im Ausbau der Fahrradinfrastruktur wieder, besonders im Norden des Bezirks mangelt es an Radwegen, Radrouten, Fahrradstraßen und Abstellbügeln. Dadurch ist die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen an vielen Stellen akut gefährdet. So liegt der Hermannplatz in den Unfallstatistiken regelmäßig auf einem der vordersten Plätzen, Konsequenzen zieht das Bezirksamt daraus nicht. Ich setze mich für eine schnelle Verbesserung der Radverkehrssituation ein, so dass Sicherheit und Klimaschutz für die Neuköllner*innen zukünftig nicht mehr Mangelware sind.

Auch für den Fußverkehr muss mehr getan werden. Der marode Zustand vieler Gehwege ist eine Zumutung, vor allem für ältere Menschen und solche, die in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind. Wir brauchen ein engmaschiges, barrierefreies Gehwegenetz mit fußverkehrfreundlichen Ampelschaltungen und Zebrastreifen. Plätze und Fußwege sind Räume sozialer Begegnung. Radwege wollen wir deshalb auf die Fahrbahn verlagern. Stattdessen soll durch mehr Sitzgelegenheiten, genügend Abfallbehälter und Grün die Aufenthaltsqualität erhöht werden.

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