15. Mai 2018

Demo „Berlin gehört allen! – Gegen Homo- und Trans*phobie JETZT!“



Am 17. Mai ist IDAHOBIT - der Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie. Bereits am 10. Mai sind wir in Neukölln auf die Straße gegangen um gegen die zunehmende Gewalt an Schwulen, Lesben und Trans* in Berlin zu demonstrieren.

Leider häufen sich Angriffe auf Lesben, Schwule und Trans* in Berlin, wie das Anti-Gewalt-Projekt „Maneo“ und die Berliner Polizei gemeinsam feststellen mussten. Allein zwischen 2015 und 2016 ging die Zahl der homo- und transphoben Übergriffe und Gewalttaten von 259 auf 291 in die Höhe. Die Schwerpunkte der Übergriffe liegen in Tiergarten, Schöneberg und Mitte, aber auch in Kreuzberg und Neukölln.

In den vergangenen drei Wochen wurden auf der Sonnenallee eine Trans*frau und ein schwuler Mann so brutal zusammengeschlagen, dass sie noch immer betreut werden müssen“, schrieben zwei Frauen vom RuT-Rad und Tat e. V. in ihrem Aufruf, den sie spontan für die Demo über die Sonnenallee formulierten und über soziale Medien verbreiteten: „In (Nord-) Neukölln haben sich in den vergangenen Jahren sehr viele LSBTIQ angesiedelt, weil sie sich in dem vielfältigen Bezirk wohlfühlen. Das soll auch so bleiben und darum sagen wir: ‚Berlin gehört allen! – Gegen Homo- und Trans*phobie JETZT!‘“

 

zum weiterlesen

Facetten Neukölln: Hier geht es zum Artikel "Demo auf der Sonnenallee gegen Homo- und Transphobie verlief ohne Zwischenfälle",13.05.2018

Tagesspiegel Queerspiegel: "Die Wut von Neukölln", 14.05.2018

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